Im Mai 2013 gründeten die beiden 28jährigen Jung unternehmer Nicolas Cepeda und Gian Reto à Porta in Zürich ihre Software-Firma Contovista AG. Kurz darauf veranlasste sie der Tipp eines Kollegen, sich in Schlieren einzuquartieren, in einem 25 m2 grossen Büroraum. Die beiden legten sich mächtig ins Zeug und entwickelten für Banken Module für das Personal Finance Management (PFM). Der Erfolg blieb nicht aus. Das Büro wurde schnell zu eng, denn die Zahl der Mitarbeiter stieg und stieg. Heute beschäftigt Contovista 12 Fachleute. «Fast jeden Monat kommt ein neuer Entwickler hinzu», sagt CEO Gian Reto à Porta. Das PFM-Modul ist in der Branche mit grossem Interesse aufgenommen worden. Als erster Kunde konnte im Mai 2015 die Schwyzer Kantonalbank SZKB gewonnen werden. Im Dezember 2015 entschied sich auch die Zürcher Kantonalbank ZKB mit ihren 900 000 Privatkunden für die Contovista-Software. Gleichzeitig wurde die Kreditkarten-Herausgeberin Viseca Card Services miteinbezogen, so dass auch Kreditkartentransaktionen direkt im eBanking dargestellt und ausgewertet werden können. Die Software lässt sich leicht in die online-Programme der Banken integrieren und ermöglicht den eBanking- und eBanking-Mobile-Kunden, ihr Budget jederzeit zu überblicken. Alle Zahlungen können in Sekundenschnelle gefunden werden, egal wann und wo sie stattgefunden haben. Die Transaktionen lassen sich mit Stichworten ergänzen, kommentieren und können mit Grafiken visualisiert werden. Durch die Zusammenarbeit mit der ZKB und der SZKB konnten letztes Jahr erstmals schwarze Zahlen geschrieben werden. «Unser Ziel ist es, dieses Jahr möglichst viele weitere Schweizer Banken als Kunden zu gewinnen», sagt CEO Gian Reto à Porta. «Der Schritt ins Ausland ist geplant; erste Anfragen liegen aus Deutschland und Österreich vor». Die Entwicklungsarbeit geht weiter: In der Pipeline sind zwei weitere Software-Tools. Das erste ist ein Finanzmanager für KMU’s, beim zweiten handelt es sich um ein Analytics-Modul für Banken. Vom Standort Schlieren ist Gian Reto à Porta nach wie vor überzeugt: »Die Nähe zur Stadt und die unmittelbare Anbindung an den Öffentlichen Verkehr sind für uns wichtig. Auch bei der permanenten Personalsuche spielen diese Argumente eine grosse Rolle.»

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